Leech-Gitter

In der Mathematik ist das Leech-Gitter, benannt nach John Leech, ein 24-dimensionales Gitter, das unter anderem zur Konstruktion besonders effizienter Kugelpackungen im 24-dimensionalen Raum verwendet wird.

Möglicherweise wurde es schon 1940 von Ernst Witt entdeckt.

  1. Witt erwähnt in Witt, Eine Identität zwischen Modulformen zweiten Grades, Abhandlungen aus dem Mathematischen Seminar der Universität Hamburg, Band 14, 1941, S. 323–337, dass er mehr als zehn gerade unimodulare Gitter in 24 Dimensionen fand ohne Näheres mitzuteilen. Im Kommentar zu seinen Gesammelten Abhandlungen (Springer 1998, S. 328–329) gab er an, das Leech-Gitter 1940 gefunden zu haben.