Totenstarre
Als die Totenstarre (med.-lat. rigor mortis ‚Leichenstarre‘) wird die nach dem Tod (post mortem) eintretende Erstarrung der Muskulatur bezeichnet. Sie ist eines der sicheren Todeszeichen und tritt nach der sogenannten „Leichenblässe“ (Pallor mortis) und der „Totenkälte“ (Algor mortis) auf.
Die Totenstarre ist zu unterscheiden von jener postmortalen Verhärtung, die nach Abschluss der Verwesung auftreten kann und Mumifikation genannt wird.