Leichtathletik-Europameisterschaften 1978/400 m der Frauen
| 12. Leichtathletik-Europameisterschaften | |
|---|---|
| Disziplin | 400-Meter-Lauf der Frauen |
| Stadt | Prag, Tschechoslowakei heute Tschechien |
| Stadion | Stadion Evžena Rošického |
| Teilnehmerinnen | 25 Athletinnen aus 13 Ländern |
| Wettkampfphase | 29. August (Vorläufe) 30. August (Halbfinale) 31. August (Finale) |
| Medaillengewinnerinnen | |
| Gold | Marita Koch ( GDR) |
| Silber | Christina Brehmer ( GDR) |
| Bronze | Irena Szewińska ( POL) |
Der 400-Meter-Lauf der Frauen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1978 wurde vom 29. bis 30. August 1978 im Stadion Evžena Rošického von Prag ausgetragen.
In diesem Wettbewerb gab es einen Doppelsieg für die Läuferinnen aus der DDR. Europameisterin wurde Marita Koch, die im Finale ihren eigenen Weltrekord verbesserte und dabei als erste Athletin auf dieser Strecke die Marke von 49 Sekunden unterbot. Silber errang die Olympiazweite von 1976 Christina Brehmer, spätere Christina Lathan. Die polnische Olympiasiegerin von 1976 und vielfache Medaillengewinnerin bei Olympischen Spielen und Europameisterschaften über 100 und 200 Meter sowie im Weitsprung Irena Szewińska gewann die Bronzemedaille.