Leichtathletik-Länderkämpfe mit deutscher Beteiligung 1933
| Leichtathletik-Länderkämpfe mit deutscher Beteiligung 1933 | |||
|---|---|---|---|
| 1. Länderkampf 1933, Männer: ENG – GER | |||
| London 19. August 1933 | 1. GER 2. ENG | 76 P 59 P | |
| 2. Länderkampf 1933, Männer: SUI – GER | |||
| Basel 27. August 1933 | 1. GER 2. SUI | 83 P 55 P | |
| 3. Länderkampf 1933, Männer: FRA – GER | |||
| Paris 17. September 1933 | 1. GER 2. FRA | 83 P 69 P | |
| Chronik | |||
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Im Jahr 1933 gab es drei Leichtathletik-Länderkämpfe, aber wie schon 1932 keinen einzigen Ländervergleich in der Frauen-Leichtathletik. Die Athletinnen mussten warten, bis 1934 wieder eine Begegnung auf Länderebene zustande kam. Die Männer führten drei Länderkämpfe in der Leichtathletik durch. Gegner waren zum ersten Mal England und wie in den Vorjahren schon traditionell die Schweiz und Frankreich. Die drei Veranstaltungen fanden alle auswärts und zu verschiedenen Terminen im August und September statt.
Das Jahr 1933 stellte mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten für Deutschland in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr dar. Es brachte weitreichende Veränderungen im Deutschen Reich auch bis tief in den Sport und seine Strukturen hinein. Auch Sportlerinnen und Sportler mussten unter dem rassistischen Denken und Handeln, das in Deutschland immer mehr um sich griff, in ihren ganz persönlichen Bereichen tiefe Einschnitte erfahren. Einerseits wurde der Sport als Mittel der Reputation mit sehr positiven Auswirkungen auf die Leistungen intensiv gefördert, andererseits wurden bestimmte Einzelpersonen und Volksgruppen – vor allem Juden – im Sinne eines menschenverachtenden Rassismus tief benachteiligt und bedroht.
- ↑ Bernhard Wetzstein, Die nationalsozialistische Instrumentalisierung des Sports für den Zweiten Weltkrieg, Leibesertüchtigung zwischen Erziehung, Front und Propaganda, München 2009, ISBN 9783640393787
- ↑ siehe dazu Wikipedia-Beitrag „Jüdischer Sport im NS-Deutschland“