Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003/Marathon der Männer
| 9. Leichtathletik-Weltmeisterschaften | |
|---|---|
| Disziplin | Marathonlauf |
| Geschlecht | Männer |
| Teilnehmer | 89 Athleten aus 41 Ländern |
| Austragungsort | Paris |
| Ort | Rundkurs durch Paris |
| Wettkampfphase | 30. August |
| Medaillengewinner | |
| Gold | Jaouad Gharib ( MAR) |
| Silber | Julio Rey ( ESP) |
| Bronze | Stefano Baldini ( ITA) |
| Marathoncup (Teamwertung) ohne Zählung im Medaillenspiegel | |
| Rang 1 | Japan |
| Rang 2 | Italien |
| Rang 3 | Südafrika |
Der Marathonlauf der Männer bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 wurde am 30. August in den Straßen der französischen Hauptstadt Paris ausgetragen.
Weltmeister wurde der Marokkaner Jaouad Gharib. Er gewann vor dem spanischen EM-Dritten von 1998 Julio Rey, der ab 1999 eine zweijährige Dopingsperre hinter sich hatte. Wie schon bei den Weltmeisterschaften zwei Jahre zuvor ging Bronze an den italienischen Europameister von 1998 Stefano Baldini.
Außerdem gab es wieder eine Teamwertung, den sogenannten Marathon-Cup. Entsprechend hoch war die Teilnehmerzahl. Erlaubt waren fünf Läufer je Nation, von denen für die Wertung die Zeiten der jeweils besten drei addiert wurden. Dieser Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel. Es siegte die Mannschaft aus Japan vor Italien und Südafrika.
- ↑ Doping-Verdächtigungen - Athleten provozieren selbst Misstrauen (Kommentar), tagesspiegel.de. In: Der Tagesspiegel, 30. August 1999, abgerufen am 3. September 2020