Liancourt-Felsen

Liancourt-Felsen
Die Liancourt-Felsen
Gewässer Japanisches Meer
Geographische Lage 37° 14′ N, 131° 52′ O
Anzahl der Inseln 2 Felseneilande und 33 kleinere Felsen
Hauptinsel jap. Ojima
kor. Seodo
Gesamte Landfläche 21 ha
Einwohner 50
Umrisse und Lage der Felsen zueinander. Innerhalb der beiden Hauptfelsen finden sich ihre landesüblichen Namen auf Japanisch (jap.) und Koreanisch (kor.).
Liancourt-Felsen
Japanischer Name
Kanji 竹島
Rōmaji nach Hepburn Takeshima
Koreanischer Name
Hangeul 독도
Hanja 獨島
Revidierte Romanisierung Dokdo
McCune-Reischauer Tokto

Die Liancourt-Felsen (koreanisch 獨島 Dokdo, japanisch 竹島 Takeshima) sind eine Inselgruppe im Japanischen Meer (Ostmeer) zwischen der koreanischen Halbinsel und dem japanischen Archipel, das von Südkorea verwaltet wird. Bis 1910 wurden die Inseln vom Kaiserreich Korea verwaltet. Mit der gänzlichen Annexion von Korea durch Japan im Jahre 1910 gelangten die Inseln bis 1945 auch unter die Kontrolle von Japan.

Die Felsen bestehen aus zwei kleineren Inseln und 35 Felsen, mit einer Gesamtfläche von 0,187554 Quadratkilometern und einer maximalen Höhe von 168,5 Metern auf der westlichen Insel.

Die englische Bezeichnung Liancourt Rocks stammt von Le Liancourt, dem Namen eines gleichnamigen französisches Walfangschiffs, das dort 1849 beinahe Schiffbruch erlitt. Ein weiterer internationaler, aber heutzutage kaum noch verwendeter Name ist die Bezeichnung Hornet Islands, welche den Felsen vom gleichnamigen englischen Kriegsschiff 1855 gegeben wurde.

  1. Ostchina, Korea, Japan – Wirtschaft. In: Diercke Weltatlas. Abgerufen am 12. März 2017 (ISBN 978-3-14-100800-5).
  2. 민부 이: 독도 (獨島). In: 한국민족문화대백과사전 [Encyclopedia of Korean Culture]. Academy of Korean Studies (aks.ac.kr [abgerufen am 2. Februar 2025]).
  3. Adolf Stielers Handatlas, Ausgabe von 1891, S. 63.
  4. Heinrich Pleticha, Hermann Schreiber: Die bedeutendsten Entdecker und ihre Reisen. marixverlag, 2013, ISBN 978-3-8438-0398-4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).