HMS Lightning
|
| Schiffsdaten |
| Flagge |
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich |
| Schiffstyp |
Zerstörer |
| Klasse |
L- und M-Klasse |
| Bauwerft |
Hawthorn, Leslie & Co., Hebburn, Newcastle |
| Baunummer |
620 |
| Bestellung |
31. März 1938 |
| Kiellegung |
15. November 1938 |
| Stapellauf |
22. April 1940 |
| Indienststellung |
18. Mai 1941 |
| Verbleib |
am 12. März 1943 versenkt |
|
| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
110,5 m (Lüa) |
| Breite |
11,2 m |
| Tiefgang (max.) |
4,39 m |
| Verdrängung |
Standard: 1.920 ts Maximum: 2.810 ts |
| |
| Besatzung |
190–226 Mann |
|
| Maschinenanlage |
| Maschine |
2 Admiralitätskessel, 2 × Sätze Parsons-Getriebeturbinen |
| Maschinenleistung |
48.000 PS (35.304 kW) |
| Höchstgeschwindigkeit |
36 kn (67 km/h) |
| Propeller |
2 |
|
|
| Bewaffnung |
|
|
| Sensoren |
|
Radar Typ 286, 285, 282, 290 |
|
HMS Lightning (G55) war ein britischer Zerstörer der acht am 31. März 1938 bestellten L-Klasse der Royal Navy. Der Zerstörer wurde im Mai 1941 von der Bauwerft Hawthorn, Leslie & Co. abgeliefert. Er wurde als viertes Schiff der neuen L-Kasse fertiggestellt und war das erste Schiff der Klasse mit den für die Klasse neuentwickelten Doppellafetten für neue 120-mm-Geschütze. Schwierigkeiten mit der Lieferung der wie ein Geschützturm wirkende Lafette hatten nicht nur die Fertigstellung der Lightning verzögert, sondern auch zur Umbewaffnung von vier Schiffen der Klasse geführt, von denen drei vor der Lightning in Dienst kamen.
Die Lightning wurde im Zweiten Weltkrieg mit den Battle Honours Diego Suarez 1942 und Malta Convoys 1942 ausgezeichnet. Am 12. März 1943 wurde der Zerstörer im Mittelmeer durch das deutsche Schnellboot S 55 der 3. Schnellboot-Flottille unter dem Kommando von Oberleutnant zur See d. R. Horst Weber nördlich von Bizerta auf 37° 53′ 0″ N, 9° 50′ 0″ O37.8833333333339.8333333333333 versenkt.