Limburger Dom

Der Limburger Dom, nach seinem Schutzpatron St. Georg auch Georgsdom genannt, ist seit dem Jahr 1827 die Kathedralkirche des Bistums Limburg und thront oberhalb der Altstadt von Limburg an der Lahn neben der Burg Limburg. Die hohe Lage auf dem Kalkfelsen oberhalb der Lahn sorgt dafür, dass der Dom weithin sichtbar ist. Er hat sieben Türme, mehr als jede andere Kirche in Deutschland.

Die heutige Gestalt entstand durch den frühgotischen Umbau einer frühromanischen Basilika. Ungeachtet seiner erst im 21. Jahrhundert aufgedeckten besonderen Baugeschichte fügt sich der Gesamteindruck des Bauwerks in den rheinischen Übergangsstil. Als dessen glänzendsten Vertreter bezeichnete ihn im Jahr 1860 Wilhelm Lübke. Den frühgotischen Charakter beschrieb schon Georg Dehio im Jahr 1911.

  1. Wilhelm Lübke: Grundriss der Kunstgeschichte. Ebner & Seubert, 1864, S. 309 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  2. Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Band 4: Südwestdeutschland. Berlin 1911, S. 214 f.: „… Für die in Deutschland so kurze Epoche der ersten Gotik, der es zudem noch selten vergönnt war, ein Ganzes durchzuführen, ist S. Georg in Limburg ein Denkmal von einzigartigem Wert.