Lipodystrophie

Klassifikation nach ICD-10
E88.1 Lipodystrophie, anderenorts nicht klassifiziert
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
EF01 Lipoatrophie oder Lipodystrophie
EF01.0 Erworbene partielle Lipodystrophie
EF01.1 Lokalisierte Lipoatrophie oder Lipodystrophie
LD27.6 Genetische Lipodystrophie
LD27.60 Angeborene generalisierte Lipodystrophie
EF01.Y Sonstige näher bezeichnete Formen der Lipoatrophie oder Lipodystrophie
EF01.Z Lipodystrophie nicht näher bezeichneter Art
5A44 Insulinresistenz-Syndrome
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Unter Lipodystrophie (von altgriechisch λίπος [lipos] „Fett“, δυσ [dys] „schlecht“ (hier „Fehl-“) und τροφή [trophie] „das Ernähren“, „die Nahrung“) versteht man ein „Fehlwachstum“ (Dystrophie) des Unterhautfettgewebes, das lokal oder auch generalisiert auftreten und je nach Ursache reversibel sein kann. Die Lipodystrophie zählt zu den sehr seltenen Erkrankungen (Orphan Diseases).

Nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung: Simons-Syndrom.

  1. Bernfried Leiber (Begründer): Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band 2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.