Lisene

Die Lisene (von frz. lisière „Saum“, „Rand“, „Kante“; auch Lesine, Laschene) ist in der Architektur an Fassaden eine schwach vortretende, senkrechte Wandvorlage, selten mit kleinem Kämpfer, aber im Unterschied zum Pilaster ohne Basis und Kapitell.

  1. Lisenen. In: Brockhaus’ Kleines Konversations-Lexikon. 5. Auflage. Band 2. Brockhaus, Leipzig 1911, S. 66 (Digitalisat. zeno.org). Andere Wortformen für Lisene.
  2. Laschene. In: Illustriertes Bau-Lexikon. Dritter Band. Otto Spamer, Leipzig, Berlin 1883, S. 265 (Universitätsbibliothek Heidelberg [abgerufen am 3. Februar 2025]).
  3. Hans Koepf, Günther Binding: Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar. (= Kröners Taschenausgabe. Band 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X (Digitalisat auf moodle.unifr.ch, abgerufen am 29. März 2025), S. 313: Lisene.