Luisenstädtischer Kanal

Luisenstädtischer Kanal

Luisenstädtischer Kanal, um 1905, Blick vom Oranienplatz auf das Luisenufer und die St.-Michael-Kirche in Richtung Nordost

Lage Berlin
Länge 2,3 km
Erbaut 1848–1852
Zugeschüttet 1926
Beginn Urbanhafen
Ende Spree an der Schillingbrücke
Verlauf
Urbanhafen
0,000 Landwehrkanal
0,060 Luisensteg
0,250 Wasserthorbrücke
0,340 Verbindungsbahn
0,350 Hochbahnviadukt
Neue Wassertorbrücke
0,420 Thorbecken
0,550 Luisenbrücke
0,780 Oranienbrücke
1,020 Waldemarbrücke
1,130 Königinbrücke
1,230 Engelbecken
1,310 Elisabethbrücke
1,510 Adalbertbrücke
1,810 Melchiorbrücke
2,010 Cöpenicker Brücke
2,050 Cöpenicker Schleuse
2,160 Zwillingsbrücke
Spree/Schillingbrücke

Der Luisenstädtische Kanal ist ein historischer innerstädtischer Kanal in der Berliner Luisenstadt, der die Spree mit dem Landwehrkanal verband. Er wurde 1852 eröffnet und verlief durch die späteren Ortsteile Kreuzberg und Mitte. Im Jahr 1926 wurde der Kanal bis auf das Engelbecken zugeschüttet und in eine Gartenanlage umgestaltet. Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 verlief bis 1990 entlang des nördlichen Teils des Kanals die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Seit 1991 wird die seit dem Zweiten Weltkrieg zerstörte Gartenanlage abschnittsweise rekonstruiert.