Lysergsäure

Strukturformel
Allgemeines
Name Lysergsäure
Andere Namen
  • D-(+)-6-Methyl-9,10-didehydro-ergolin-8-carbonsäure
  • (5R,8R)-6-Methyl-9,10-didehydro-ergolin-8-carbonsäure
Summenformel C16H16N2O2
Kurzbeschreibung

blättchenförmige Kristalle

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 82-58-6
EG-Nummer 201-431-9
ECHA-InfoCard 100.001.302
PubChem 6717
ChemSpider 6461
Wikidata Q415837
Eigenschaften
Molare Masse 268,31 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

240 °C (Zersetzung)

pKS-Wert

3,3

Löslichkeit
  • mäßig in Pyridin
  • wenig in Wasser und organischen Lösungsmitteln
  • löslich in saurer und alkalischer Lösung
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung

Achtung

H- und P-Sätze H: 341
P: 501201202308+313405
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Die Lysergsäure ist eine tetracyclische (Struktur mit vier Ringen) β-Aminosäure. Die D-(+)-Lysergsäure ist die Vorstufe für eine Vielzahl von Mutterkornalkaloiden, die von dem Mutterkornpilz Claviceps purpurea, weiteren Schlauchpilzen und wenigen höheren Pflanzen aus der Gruppe der Windengewächse (Convolvulaceae) produziert werden. Der Name leitet sich ab von Ergot, dem französischen Wort für ‚Mutterkorn‘ und lysis (griechisch für ‚Auflösung‘).

  1. 1 2 3 4 5 Eintrag zu Lysergsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 22. April 2020.
  2. The Merck Index. An Encyclopaedia of Chemicals, Drugs and Biologicals. 14. Auflage. 2006, ISBN 0-911910-00-X, S. 977.
  3. pKa Data, Compiled by R. Williams, chem.wisc.edu (PDF; 78 kB).
  4. 1 2 Registrierungsdossier zu Lysergic acid (Abschnitt GHS) bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 13. März 2019.