Mädesüß
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Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Filipendula | ||||||||||||
| Mill. |
Mädesüß (Filipendula) (auch Spierstaude; lateinisch Spiraea) ist eine Gattung in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae), die in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel vorkommt. Den Namen Filipendula (von lateinisch filum „Faden“, und pendulus „herabhängend“) hat die Gattung von den an Fäden hängenden Wurzelknollen des Knolligen Mädesüß (Filipendula vulgaris). Er wurde in der Botanik zunächst nur für diese Art verwendet und erst später auf die ganze Gattung ausgedehnt. Dieser Name findet sich anscheinend erstmals in einer Rezeptsammlung des 12. Jahrhunderts aus Salerno von Nicolaus Praepositus. Als Filipendula wurden im Mittelalter neben dem Knolligen Mädesüß auch andere Pflanzen bezeichnet oder damit verwechselt.
- ↑ Heinrich E. Weber: Rosaceae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage. Blackwell-Wissenschafts-Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-8263-3016-1, Band IV, Teil 2 A, S. 275.
- ↑ Vgl. Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 185 („Filipendula – roit steybreche, fisalidos, patrisciria, viscago, steynbreche, sisalidos“).