Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, auch die Lach und Schieß, wurde als politisches Kabarett 1956 vom Journalisten Sammy Drechsel und Dieter Hildebrandt gegründet. Sammy Drechsel war bis zu seinem Tod 1986 Leiter und Regisseur des Kabaretts. Zusammen mit Dieter Hildebrandt und Klaus Peter Schreiner schrieb er auch rund 80 Prozent der Texte. Die musikalische Leitung hatte Walter Kabel inne, der auch komponierte. Im Februar 2023 wurde aufgrund einer finanziellen Schieflage der Betrieb eingestellt.

Am 21. März 2023 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet, dem schon bald ein Neustart folgte – mit dem jüngsten Ensemble in der Interims-Spielstätte „Spiegelsaal des Deutschen Theaters“. Der Spielbetrieb in der Ursulastraße 9 wurde am 11. November 2024 unter dem Motto „Der Laden läuft wieder“ aufgenommen.

Am 16. November 2025 zog die Lach- und Schießgesellschaft mit ihrem traditionsreichen Leuchtschild von der Ursulastraße nach Haidhausen in den Gasteig („Fat Cat“) als neuen Standort einer Zwischennutzung um.

  1. Hoffnung für die Lach- und Schieß in München? ‒ Wie der Insolvenzverwalter die Kabarett-Institution retten will. 22. März 2023, abgerufen am 12. Juli 2023.
  2. Isabel Winklbauer: „Die Aufrechterhaltung eines Münchner Denkmals“: Legendäre Bühne zieht um. In: www.tz.de. 17. November 2025, abgerufen am 17. November 2025.