M 3800

M 3800
Artillerieschulboot Fuchs
Schiffsdaten
Flagge Deutsches Reich Deutsches Reich
Sowjetunion Sowjetunion
andere Schiffsnamen M 130 (1919–1928)

Fuchs (1928–1940)
M 530 (1940–1944)
Minoga (ab 1945)

Schiffstyp Minensuchboot
Klasse Minensuchboot 1916
Bauwerft Reiherstiegwerft, Hamburg
Baunummer 530
Stapellauf 13. Februar 1919
Indienststellung 29. Juli 1919
Verbleib unbekannt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 59,30 m (Lüa)
56,10 m (KWL)
Breite 7,30 m
Tiefgang (max.) 2,15 m
Verdrängung Konstruktion: 508 t
Maximal: 550 t
 
Besatzung 41–52 Mann
Maschinenanlage
Maschine 2 × Wasserrohrkessel
2 × Verbunddampfmaschine
Maschinen­leistung 1.850 PS (1.361 kW)
Höchst­geschwindigkeit 16,0 kn (30 km/h)
Propeller 2 × dreiflügelig ⌀ 1,97 m
Bewaffnung
  • 3 × Sk 8,8 cm L/30

ab 1943:

  • 2 × Sk 10,5 cm L/45

M 3800 (1928 umbenannt in Fuchs, 1940 in M 530 und 1943 in M 3800) war ein im Ersten Weltkrieg als M 130 für die Kaiserliche Marine gebautes, aber erst nach Ende des Krieges fertiggestelltes und eingesetztes Minensuchboot. Jahrzehntelang stand es im Dienst der Reichsmarine – die das Boot 1928 in Fuchs umbenannte –, der Kriegsmarine – die dem Boot die Bezeichnung M 530 sowie M 3800 gab –, des Deutschen Minenräumdienstes und der sowjetischen Marine, die es als Minoga führte.