Magdalenenhochwasser 1342

Das Magdalenenhochwasser 1342, auch Magdalenenflut genannt, war eine verheerende Überschwemmung im Juli 1342 in Mitteleuropa. Die Bezeichnung geht auf die damals übliche Benennung der Tage nach dem Heiligenkalender zurück, hier auf den St.-Magdalenentag am 22. Juli. Bei dieser Flut wurden an vielen Flüssen die höchsten jemals registrierten Wasserstände erreicht. Möglicherweise war sie das schlimmste Hochwasser des gesamten 2. Jahrtausends im mitteleuropäischen Binnenland.

  1. Daniel Lingenhöhl: Mittelalter: Deutschlands Jahrtausendflut. Die Zeit, 17. Juni 2013, abgerufen am 21. Februar 2015.
    Hans-Rudolf Bork u. a.: Spuren des tausendjährigen Niederschlags von 1342 – Landschaften der Erde unter dem Einfluss des Menschen. Hrsg.: Hans-Rudolf Bork. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-17514-X, S. 115–120.