Magengeschwür
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| K25.- | Ulcus ventriculi |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| DA60 | Ulcus ventriculi |
| DA60.0 | Magenerosion |
| DA60.1 | Ulcus ventriculi durch Helicobacter pylori |
| DA60.2 | Helicobacter-pylori-assoziiertes und arzneimittelinduziertes Ulcus ventriculi |
| DA60.3 | Stressulkus des Magens |
| DA60.4 | Eosinophiles Magenulkus |
| DA60.5 | Lymphozytäres Magenulkus |
| DA60.6 | Magenulkus durch äußere Ursachen |
| DA60.7 | Infektiöses sekundäres Magenulkus |
| DA60.Y | Sonstiges näher bezeichnetes Magenulkus |
| DA60.Z | Magenulkus, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Ein Magengeschwür oder lateinisch Ulcus ventriculi ist ein lokalisierter Defekt der Magenschleimhaut. Andere Bezeichnungen sind Magenulkus oder peptisches Geschwür des Magens (lateinisch Ulcus pepticum ventriculi).
Ursächlich für das Geschwür ist ein Missverhältnis zwischen aggressiven Faktoren und den Schutzmechanismen des Magens.
Beschrieben wurde es zuerst 1586 durch Marcello Donati. Weitere Schilderungen wurden im 17. und 18. Jahrhundert publiziert; eine systematische und exakte Darstellung erfolgte erst durch Jean Cruveilhier 1829.