Magnes (Sohn des Aiolos)

Magnes (altgriechisch Μάγνης Mágnēs) ist in der griechischen Mythologie Sohn des Aiolos und der Enarete. Seine Geschwister heißen Kretheus, Athamas, Salmoneus, Deion, Peisidike, Perieres, Kalyke, Perimede, Makareus, Kanake und Alkyone. Nach anderer Überlieferung ist er der Sohn des Zeus und der Thyia oder des Argos und der Perimele, siehe Stammtafel. Auf Grund seiner Abstammung und geographischen Verortung gehört er möglicherweise zum sagenhaften Volksstamm der Lapithen.

Magnes soll mehrere Söhne gehabt haben: von einer unbekannten Najade den Polydektes und Diktys, von Phylodike den Eioneus und Eurynomos, von Meliboia den Alektor und den Pieros.

Er ist der Eponymos der thessalischen Halbinsel Magnesia. Auch der Begriff Magnet leitet sich von ihm ab.

  1. 1 2 Bibliotheke des Apollodor 1,7,3.
  2. Hesiod, Katalog der Frauen frg 3.
  3. Antoninus Liberalis, Metamorphosen 23, 1.
  4. Roscher, Lapithen, siehe Literatur.
  5. Schirmer, Magnes, vertiefende Quellenangaben, siehe Literatur.