HMS Mahratta (G23) war einer der acht am 7. Juli 1939 bestellten Zerstörer der M-Klasse der Royal Navy. Der als Marksman geplante Zerstörer wurde von Scotts erst im April 1943 abgeliefert, nachdem der im Bau befindliche Zerstörer noch auf der Helling bei zwei schweren deutschen Luftangriffen auf Greenock am 6. und 7. Mai 1941 schwer beschädigt wurde. Infolge der Luftangriffe erfolgte am 18. August 1941 eine erneute Kiellegung des Schiffes an anderer Stelle in der Werft. Daher lief das jetzt Mahratta benannte Schiff erst Ende Juli 1942 vom Stapel und wurde als letztes Schiff der neuen M-Klasse erst April 1943 fertiggestellt. Es war die späteste Ablieferung eines schon vor dem Kriegsbeginn bestellten Zerstörers.
Die Mahratta wurde im Zweiten Weltkrieg mit der Battle Honour „Arctic 1943-44“ ausgezeichnet.
Am Abend des 25. Februar 1944 wurde der Zerstörer in der Barentssee durch das deutsche U-Boot U 990 auf 71° 17′ 0″ N, 13° 30′ 0″ O71.28333333333313.5 versenkt. Das U-Boot traf den am Ende des Nordmeergeleitzuges JW 57 laufenden Zerstörer mit einem Zaunkönig-Torpedo. Der Zerstörer explodierte und sank innerhalb weniger Minuten. Die zur Hilfe eilenden Zerstörer Impulsive und Wanderer konnten nur noch 16 der 236 Mann an Bord aus dem eisigen Wasser retten.
- ↑ HMS MAHRATTA (G 23), ex-MARKSMAN - M-class Destroyer
- 1 2 HMS Mahratta (G234)