Maimädchen

Maimädchen wurden im Brauchtum junge Mädchen genannt, die zum 1. Mai singend und mit einem Blumenkranz im Haar durch die Dorfstraßen zogen, um Gaben zu sammeln. Zu den unterschiedlichen Gebräuchen gehörten das Maisingen, das herumtragen geschmückter Maibäumchen (Birkenzweige) oder in anderen Gebieten der Maikerl, der ein Gestell mit Maigrün trug. In Dannenbüttel wird dieser Brauch noch gepflegt. Eine weitere Bedeutung hat sich im Zusammenhang mit der zum Beginn des Frühlings in vielen Gegenden überlieferten Form der Jungfrauenversteigerung etabliert. Das Maimädchen wird auch Maifrau oder Maibraut genannt.

  1. Nauholz lebt – Traditionen nauholz.de.
  2. Chronik von Dannenbüttel ab 1500. (Memento vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive) zumgutenhirten-sassenburg.de (Im Abschnitt 1972.).
  3. Mailehen. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 13: Lyrik–Mitterwurzer. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1908, S. 125 (Digitalisat. zeno.org).