Makkabiade
Die Makkabiade in Israel, auch Makkabiah (hebräisch מכביה) oder Makkabia genannt, ist die größte internationale jüdische Sportveranstaltung. Sie ist ähnlich wie die Olympischen Spiele konzipiert. Die Makkabiade entstand aus der vom Zionismus geprägten jüdischen Makkabi-Sportbewegung. Zum ersten Mal wurde sie 1932 in Tel Aviv veranstaltet. Seit 1953 findet sie regelmäßig alle vier Jahre statt. Die Organisation liegt bei der Maccabi World Union (Makkabi-Weltverband). Nach dem Verständnis der Veranstalter soll die Makkabiade über den sportlichen Wettkampf hinaus die Zusammengehörigkeit der Juden in aller Welt untereinander und mit dem Staat Israel stärken.
Daneben gibt es weitere Multisportveranstaltungen für jüdische Sportler aus aller Welt: in Europa (die European Maccabi Games im Sommer, seit 1929, sowie bisher drei Winter-Makkabiaden), Lateinamerika (Juegos Macabeos Panamericanos, seit 1964) und USA/Kanada (JCC Maccabi Games, seit 1982). Die Spiele in Europa und Lateinamerika finden alle vier Jahre statt – jeweils zwischen den Makkabiaden in Israel. Bei den JCC Maccabi Games in USA/Kanada gibt es zwei wesentliche Unterschiede: Es sind Jugendwettkämpfe für Teenager im Alter von 13 bis 17 Jahren, und sie finden jährlich statt.