Malecón

Das Wort Malecón bedeutet im Spanischen wörtlich Wellenbrecher. Insbesondere in Kuba, der Dominikanischen Republik und Ecuador versteht man darunter allerdings auch eine Uferstraße bzw. Flaniermeile am Meer. Bekannte Malecone sind in Kuba vor allem die von Havanna, Cienfuegos, Santiago de Cuba oder Baracoa sowie Guayaquil in Ecuador, letzterer wegen des dortigen Denkmals für Simón Bolívar und José de San Martín, die sich 1822 dort zum Gespräch trafen.

  1. malecón. In: Diccionario de la lengua española. Real Academia Española, abgerufen am 13. Dezember 2024 (spanisch).
  2. Werner J. Marti: Vor 200 Jahren trafen sich die Unabhängigkeitskämpfer Bolívar und San Martín unter vier Augen – damit zerbrach der Traum von einer geeinten Nation Lateinamerikas. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Juli 2022, abgerufen am 24. Juli 2022.