Mammutsteppe
| Mammutsteppe | |
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Rezente Hochlandsteppe auf dem Ukok-Plateau (Süd-Altai) auf rund 2300 m Meereshöhe, mit vielen Ähnlichkeiten zur Mammutsteppe | |
| Flächenanteil | im Holozän: 0 % im Pleistozän variierend 0–10 % der Landoberfläche |
| Landnutzung | primär Großtierjagd in Altsteinzeit |
| Artenvielfalt | mittel |
| Biomasse | mittel bis hoch |
| Sonneneinstrahlung | hoch |
| Ø-Temperaturen | Jahresmittel unter 0 °C |
| Jahresniederschlag | niedrig |
| Vegetationsperiode | ca. 90 Tage |
Die Mammutsteppe oder Steppentundra ist eine besondere Form der Steppe, die sich während der Kaltzeiten des Pleistozäns – vor allem Saale-Kaltzeit und Weichsel-Kaltzeit – über weite Teile des unvergletscherten nördlichen Eurasiens von Mitteleuropa bis Ostasien sowie zeitweise in Nordamerika ausgebreitet hatte. Dieser Vegetationstyp existiert heute nicht mehr.
- ↑ Tabelle: Die subglobalen Biome (nach Isakov Yu. A./ Panilov D.V. 1997) in der Leseprobe zum Kommentarband Vegetationsgeographie ( des vom 24. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 451 kB). Website „Schweizer Weltatlas“. Abgerufen am 24. Februar 2013.
- ↑
- ↑ Peter U. Clark, Arthur S. Dyke, Jeremy D. Shakun, Anders E. Carlson, Jorie Clark, Barbara Wohlfarth, Jerry X. Mitrovica, Steven W. Hostetler, A. Marshall McCabe: The Last Glacial Maximum. In: Science. Band 325, Nr. 5941, 2009, S. 710–714.
- ↑ Ralf-Dietrich Kahlke und Dick Mol: Eiszeitliche Großsäugetiere der Sibirischen Arktis. Die Cerpolex/Mammuthus-Expeditionen auf Tajmyr. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2005.