Mannose

Strukturformel
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung
Allgemeines
Name Mannose
Andere Namen
  • (2S,3S,4R,5R)-Pentahydroxyhexanal
  • (2R,3R,4S,5S)-Pentahydroxyhexanal
  •  (SNFG-Symbol)
Summenformel C6H12O6
Kurzbeschreibung

farb- und geruchloses, kristallines Pulver

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 530-26-7 (D-Mannopyranose)
  • 3458-28-4 (D-Mannose, Aldehydform)
  • 10030-80-5 (L-Mannose)
  • 31103-86-3 (unspez.)
EG-Nummer 208-474-2
ECHA-InfoCard 100.007.705
PubChem 18950
Wikidata Q10809118
Eigenschaften
Molare Masse 180,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,54 g·cm−3 (D-Mannose)

Schmelzpunkt
  • 133 °C (α-D-Mannopyranose)
  • 132 °C (β-D-Mannopyranose)
  • 129–131 °C (L-Mannose)
Löslichkeit

gut in Wasser (713 g·l−1 bei 17 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Mannose, in biochemischer Darstellung häufig mit Man abgekürzt, ist ein C2-Epimer der Glucose. Als D-Mannose ist sie eine natürliche Hexose und Baustein zahlreicher pflanzlicher Polysaccharide (Mannane). Im Organismus ist sie hauptsächlich Bestandteil von Membranen. Bezogen auf Saccharose hat eine 10%ige Lösung eine Süßkraft von 59 %. Der Name ist abgeleitet von Mannit.

Wenn in der wissenschaftlichen Literatur „Mannose“ ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Mannose gemeint. Die (unnatürliche) L-Mannose ist synthetisch zugänglich und besitzt nur untergeordnete Bedeutung.

  1. 1 2 Eintrag zu L(-)-Mannose bei Thermo Fisher Scientific, abgerufen am 13. Oktober 2023.
  2. Carl L. Yaws: Thermophysical Properties of Chemicals and Hydrocarbons. William Andrew, 2014, ISBN 978-0-323-29060-9, S. 282 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. 1 2
  4. 1 2 3 Datenblatt D-Mannose (PDF) bei Calbiochem, abgerufen am 7. Dezember 2015.
  5. Hans-Dieter Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. 6., vollständig überarbeitete Aufl. Springer, Berlin 2008, ISBN 978-3-540-73201-3, S. 263.