Marc-André Fleury
| Geburtsdatum | 28. November 1984 |
| Geburtsort | Sorel, Québec, Kanada |
| Spitzname | Flower |
| Größe | 188 cm |
| Gewicht | 82 kg |
| Position | Torwart |
| Nummer | #29 |
| Fanghand | Links |
| Draft | |
| NHL Entry Draft | 2003, 1. Runde, 1. Position Pittsburgh Penguins |
| Karrierestationen | |
| 1999–2000 | Riverains du Collège Charles-Lemoyne |
| 2000–2004 | Cape Breton Screaming Eagles |
| 2004–2017 | Pittsburgh Penguins |
| 2017–2021 | Vegas Golden Knights |
| 2021–2022 | Chicago Blackhawks |
| 2022–2025 | Minnesota Wild |
Marc-André Fleury (* 28. November 1984 in Sorel, Québec) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeytorwart. Zwischen 2003 und 2025 bestritt er über 1000 Partien für vier Teams in der National Hockey League (NHL). Er gilt als einer der besten Torhüter der Ligageschichte, so wird er in absolvierten Spielen und Siegen (575) nur von Martin Brodeur übertroffen.
Beim NHL Entry Draft 2003 wurde Fleury an erster Stelle von den Pittsburgh Penguins ausgewählt. Nach dem Erreichen der Finalserie 2008 gewann er in den Playoffs 2009 seinen ersten Stanley Cup mit dem Team. Diesem folgten zwei weitere Erfolge in den Jahren 2016 und 2017. Insgesamt verbrachte er 13 Jahre in Pittsburgh und hält dort zahlreiche Franchise-Rekorde, unter anderem für die meisten Einsätze, Siege und Shutouts. Anschließend verbrachte er vier Jahre bei den Vegas Golden Knights, die ihn im NHL Expansion Draft 2017 ausgewählt hatten. Mit diesen erreichte er in den Playoffs 2018 abermals das Endspiel, unterlag dort allerdings den Washington Capitals, und gewann in deren Trikot im Jahre 2021 die William M. Jennings Trophy sowie die Vezina Trophy als bester Torhüter der NHL. Ferner war er gegen Ende seiner Karriere für die Chicago Blackhawks und die Minnesota Wild aktiv.
Auf internationaler Ebene gewann Fleury mit dem Team Canada bei den Eishockey-Juniorenweltmeisterschaften 2003 und 2004 jeweils die Silbermedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 stand er im Aufgebot der kanadischen Nationalmannschaft und gewann mit dieser die Goldmedaille.