Marias-Inseln
| Marias-Inseln | ||
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| NASA-Bild der Marias-Inseln vor der Küste Mexikos | ||
| Gewässer | Pazifischer Ozean | |
| Geographische Lage | 21° 32′ N, 106° 28′ W | |
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| Anzahl der Inseln | 4 (plus 5 Felsen) | |
| Hauptinsel | María Madre | |
| Gesamte Landfläche | 244,97 km² | |
| Einwohner | 1116 (2005) | |
Die Marias-Inseln (spanisch Islas Marías auch Islas Tres Marías) sind eine im Pazifik vor der mexikanischen Westküste gelegene Inselgruppe. Sie gehören zum Bundesstaat Nayarit und beinhalten das Gefängnis Colonia Penal Federal Islas Marías. Die Inseln haben den Status eines mexikanischen Biosphärenreservats.
Die Inselgruppe befindet sich rund 70 Kilometer westlich der mexikanischen Küste und besteht aus folgenden vier Inseln:
- María Madre: Fläche 145,28 km², Höhe 616 m
- María Magdalena: Fläche 70,44 km², Höhe 457 m
- María Cleofas: Fläche 19,82 km², Höhe 402 m
- San Juanito: Fläche 9,11 km²
Die Namensgebung beruht auf drei Frauen aus dem neuen Testament der Bibel mit dem Namen Maria, nämlich Maria, die Mutter Jesu, Maria Magdalena und Maria Kleophae.
Nach ihrer Entdeckung im Jahre 1532 durch Diego Hurtado de Mendoza, einen Cousin von Hernán Cortés, dienten die Inseln jahrhundertelang als Unterschlupf für Piraten. Im 19. Jahrhundert wurde auf María Madre eine Siedlung errichtet, von der aus Forstwirtschaft und die Ausbeutung der Salzminen betrieben wurde. Seit 1905 besteht auf dieser Insel eine Strafkolonie. Im Gegensatz dazu sind die anderen Inseln unbewohnt, große Teile sind heute ein Natur- und Biosphärenreservat.