Markush-Formel

Als Markush-Formel, generische Struktur oder auch Generalformel bezeichnet man Strukturformeln mit wechselnden Substituenten, welche besonders in Chemiepatenten verwendet werden. In Tabellen zeigt man variable Fragmente in definierten Partialstrukturen durch Kurzzeichen an (R, R1), welche in Tabellen definiert werden, z. B.:

Für variable Zahlen von Gruppen, Ketten- oder Ringgliedern setzt man kursive tiefgestellte Buchstaben ein, z. B. ClxF3−xC–CClyF3−y, H3C–[CH2]m−1–[O–CH2–CH2–]nOH. Variable Positionen zeigt man durch einen blind zwischen zwei Positionen endenden, von dem Rest ausgehenden Bindungsstrich an.

  1. Peter Blasi: Markush structures: Opportunities and risks. (pdf) Abgerufen am 19. März 2024 (englisch).
  2. Eintrag zu Markush-Formeln. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 16. Mai 2014.