Matobo-Berge
Die Matobo-Berge (auch Matobo-Hills oder Matopos) sind eine ausgedehnte Hügellandschaft und ein Gebirgszug im Süden von Simbabwe, etwa 35 km südlich der Stadt Bulawayo. Die Matobo-Berge sind bekannt für ihre markanten Granitformationen, die über Millionen Jahre durch Erosion entstanden sind und der Landschaft ihr charakteristisches Aussehen aus „balancierenden Felsen“ (Kopjes, Dwalas) verleihen. Der Name „Matobo“ stammt aus dem isiNdebele und bedeutet „kahle Köpfe“, eine Anspielung auf die rundlichen Felskuppen.
Die Hügellandschaft erstreckt sich über eine Fläche von etwa 3.100 km², wovon 424 km² als Matobo-Nationalpark unter Naturschutz stehen. Der Park liegt in einer savannenartigen Umgebung und schließt Täler mit dichtem Buschwerk sowie offene Granitfelsen ein. Der höchste Punkt ist die Gipfelerhebung Gulati mit 1.549 m.