Matthias Theodor Vogt

Matthias Theodor Vogt (* 5. Mai 1959 in Rom) ist ein deutscher Kulturhistoriker und Autor zahlreicher Studien zu den kulturellen Voraussetzungen der Stärkung demokratischer Potentiale in Europa.

Vogt entwickelte 1992–1995 das Konzept des Sächsischen Kulturraumgesetzes und wirkte federführend an seiner Durchsetzung und Umsetzung mit. Er ist seit 1994 Direktor des Instituts für kulturelle Infrastruktur Sachsen sowie seit 1997 Professor für Kulturpolitik und Kulturgeschichte an der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Universität Pécs ernannte ihn 2012 zum Professor honoris causa, die Republik Polen 2014 zum Offizier des polnischen Verdienstordens in Würdigung seines Engagements für die deutsch-polnische Zusammenarbeit. Vogt ist römisch-katholisch, verheiratet und hat drei Kinder.

  1. Gesetzestext SächsKRG; Vogt, Matthias Theodor (1. Auflage 1994, 2. Auflage 1996, 3. Auflage 1997 Hrsg.): Kulturräume in Sachsen. Eine Dokumentation. Mit einer photographischen Annäherung von Bertram Kober und dem Rechtsgutachten von Fritz Ossenbühl. (= Kulturelle Infrastruktur Band I). Universitätsverlag, Leipzig 1997, ISBN 3-931922-04-9.
  2. Mitteilung der Universität Pécs vom 14. November 2012
  3. Mitteilung der Polnischen Botschaft zum 12. Mai 2014; Rede des polnischen Botschafters vom 12. Mai 2014 auf Youtube