Mauerstraße (Düsseldorf)

Mauerstraße
Straße in Düsseldorf
Blick von der Mauerstraße auf das Gebäude des Landesbetriebs Information und Technik, im Vordergrund der Brunnen Fünf Bronzebögen (1981) von Elmar Hillebrand
Basisdaten
Ort  Düsseldorf
Ortsteil  Pempelfort, Golzheim
Angelegt  31. Oktober 1876
Neugestaltet 
Hist. Namen  Litzmannstraße
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Nordstraße, Rolandstraße
Querstraßen  Pfalzstraße, Klever Straße, Seydlitzstraße, Zietenstraße, Bankstraße, Lützowstraße
Plätze  Paul-Spiegel-Platz, Kolpingplatz
Nummern­system  Orientierungsnummerierung
Bauwerke  Neue Düsseldorfer Synagoge
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 690 m

Die Mauerstraße in den Düsseldorfer Stadtteilen Pempelfort und Golzheim ist eine Straße in einem beliebten Wohngebiet, dessen geschlossene Blockrandbebauung auf einem rechtwinkligen Straßenraster durch mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt wird. Die Mauerstraße verbindet die Rolandstraße im Norden mit der Nordstraße im Süden. Ihr nördliches Ende fluchtet auf die Rolandschule. Am Nordende der Mauerstraße lag auch das frühere Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, in dem von 2014 bis 2021 Bestände des Historischen Archivs der Stadt Köln zwischengelagert wurden. An der Ecke Zieten-/Mauerstraße öffnet sich die Straße zu einem kleinen, nach Paul Spiegel benannten Platz, an dem sich die Neue Synagoge befindet. An der Ecke Bankstraße/Mauerstraße erstreckt sich auf dem Gelände des Landesbetriebs Information und Technik eine halböffentliche, platanenbestandene Parkanlage samt einem Zierbrunnen mit Pflanzen- und Tiermotiven auf fünf, dem Brunnen seinen Namen gebenden Bronzebögen, 1981 entworfen von dem Bildhauer Elmar Hillebrand. Auf Höhe der Mittelachse der Klever Straße führt die Mauerstraße über die Grenze zwischen den Stadtteilen Pempelfort und Golzheim. Südlich der Klever Straße grenzt an die Mauerstraße der Kolpingplatz, eine mit einer Tiefgarage unterkellerte Spielplatz- und Grünanlage, an deren Rändern mittwochs und samstags der Rheinische Bauernmarkt, ein Markt mit Lebensmitteln und Blumen aus der Region, abgehalten wird.

  1. Rolf Purpar: Kunststadt Düsseldorf. Objekte und Denkmäler im Stadtbild. Grupello Verlag, 2. Auflage, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-89978-044-4, S. 139