Max Reimann
Max Reimann (* 31. Oktober 1898 in Elbing, Westpreußen; † 18. Januar 1977 in Düsseldorf) war ein deutscher Politiker (KPD, später DKP) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Er war ab 1946 Vorsitzender der KPD in der britischen Besatzungszone, von 1948 bis zum KPD-Verbot 1956 Parteivorsitzender in den drei Westzonen bzw. der Bundesrepublik Deutschland. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Stalinisierung der Partei beteiligt, die er nach den jeweiligen Vorgaben des SED-Politbüros ausrichtete. Von 1946 bis 1954 war Reimann zudem Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen sowie von 1949 bis 1953 Mitglied des Deutschen Bundestages und dort Vorsitzender der KPD-Fraktion. Ab 1971 war er Ehrenvorsitzender der DKP.