Medardstraße

Medardstraße
Straße in Trier
Medardstraße, hier im alten Ortskern von St. Medard, im Hintergrund Kulturdenkmäler Hnr. 56 und 54
Basisdaten
Ort  Trier
Ortsteil  Trier-Süd
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Matthiasstraße, Pellinger Straße, Aulstraße
Querstraßen  Rottenfeldstraße, Im Schammat, Saarburger Straße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge

Die Medardstraße ist eine Straße in Trier im Stadtteil Süd. Sie verläuft als Verlängerung der Matthiasstraße von der Aulstraße nahe der Konrad-Adenauer-Brücke und der Benediktinerabtei St. Matthias bis zur Pellinger Straße am Ortsrand von Feyen.

Die Straße ist nach St. Medardus, dem Bischof von Noyon, benannt. Hier befand sich schon zu fränkischer Zeit eine kleine nach ihm benannte Pfarrkirche, zu der die einst selbständigen Dörfer Matthias, Medard, Teile von Feyen und Heiligkreuz, der Brubacher Hof und der Roscheider Hof gehörten. Der Kern der Straße geht auf den 1912 eingemeindeten Trierer Vorort St. Medard zurück. Vom ehemaligen Straßendorf zeugen vier der fünf Kulturdenkmäler in der Straße. Die Gebäude und Grundstücke in der Medardstraße reichen im südlichen Abschnitt bis ans Pacelliufer heran.

  1. Kulturbüro der Stadt Trier (Hrsg.)/Emil Zenz: Straßennamen der Stadt Trier: Ihr Sinn und ihre Bedeutung. Trier 2003.
  2. Patrick Ostermann (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 17.1: Stadt Trier. Altstadt.Werner, Worms 2001