Megalithareal von Saint-Martin-de-Corléans
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Das Megalithareal von Saint-Martin-de-Corléans (italienisch: Area megalitica di Saint-Martin-de-Corléans; französisch: Aire mégalithique de Saint-Martin-de-Corléans) ist ein Fundareal bei Aosta im Aostatal und weist auf einer Fläche von über einem Hektar eine der größten Ansammlungen von Megalithanlagen in Italien auf. Diese wurden 1969 beim Bau eines Wohnhauses in der Nähe der Kirche Saint-Martin-de-Corléans entdeckt. Bei der Ausgrabung wurden 22 Schichten bis sechs Meter unter dem gegenwärtigen Talgrund abgetragen. Die Dolmen mit steinernen Plattformen, Menhire und Statuenmenhire von Saint Martin de Corléans, liegen in der Nähe zweier Alpenpässe und mehrerer Metalllagerstätten und stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr.
Die in den Nekropolen von Sion (CH) und Saint-Martin-de-Corléans gefundenen Stelen wurden alle sekundär verbaut gefunden, die meisten auf Steinkisten. Dabei wurden sie oft zerbrochen und für den neuen Zweck behauen. Funde spätneolithischer Skelettreste, Pfeilspitzen, Keramikscherben und Schmuckgegenstände aus dem 3. Jahrtausend bestätigen die chronologische Einordnung der Stelen, auch anhand der abgebildeten Waffen. Es sind Dolche des Typs Remedello mit dreieckiger Klinge, Bogen mit Sehne und Pfeil und Doppelspiralanhänger vom "Typ Stallhof" dargestellt.