Meißner-Ochsenfeld-Effekt
Unter dem Meißner-Ochsenfeld-Effekt versteht man die Eigenschaft von Supraleitern, in der Meißner-Phase (Supraleiter 1. Art) ein von außen angelegtes magnetisches Feld vollständig aus ihrem Inneren zu verdrängen. Der Supraleiter zeigt sich also nicht nur als idealer Leiter, sondern darüber hinaus auch als idealer Diamagnet. Dieser Effekt wurde 1933 von Walther Meißner und Robert Ochsenfeld entdeckt und ist durch klassische Physik nicht erklärbar. Die makroskopisch-theoretische Erklärung des Meißner-Ochsenfeld-Effekts liefern die London-Gleichungen.
- ↑ Ludwig Bergmann, Clemens Schaefer: Lehrbuch der Experimentalphysik. Festkörper. 2. Auflage. Band 6. de Gruyter, 2005, ISBN 3-11-017485-5 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 6. Juli 2014]).