Meilenblätter von Sachsen
Die Meilenblätter von Sachsen sind das Ergebnis der kursächsischen topographischen Landesaufnahme, die mit Unterbrechungen zwischen 1780 und 1825 durchgeführt wurde. Insbesondere unter Leitung von Friedrich Ludwig Aster wurden hierbei 445 großformatige, detaillierte Kartenblätter im Maßstab 1:12.000 erstellt. Neben dem Original existieren noch zwei Abzeichnungen. Auf jedem Blatt wurde eine sächsische Quadratmeile (etwa 6,8 × 6,8 km) abgebildet, daher auch der Name „Meilenblätter“.
- ↑ Präsentation des Atlas zur Geschichte und Landeskunde von Sachsen. (PDF; 3,9 MB) S. 15 ff., abgerufen am 28. Juli 2015: „[Unter] Friedrich Ludwig Aster und später Oberreit entstanden bis 1825 […] 441 sächsische Meilenblätter[, …] nach den Aufbewahrungsorten als das Dresdner, das Berliner und das Freiberger Exemplar bezeichnet. [Anm.: Um 1806 entstand aus dem Kurfürstentum das Königreich Sachsen.]“