Meisdorfer Becken

Das Meisdorfer Becken (nach dem Ort Meisdorf) am nördlichen Rand des Unterharzes ist eine der geologischen Einheiten des Harzes.

Es ist ein eingesenktes großes Rotliegendbecken. Es befindet sich östlich des Ortes Ballenstedt.

Abgesehen von Tuffen fehlen im Meisdorfer Becken vulkanische Ergüsse völlig.

In dieser nordöstlichen Verlängerung des „erzgebirgisch“ streichenden Saar-Selke-Troges finden sich kohlenführende Rotliegendschichten.

Die Veröffentlichung der Neukartierung des gesamten Meisdorfer Beckens erfolgte 1966 durch Walter Steiner (Weimar).

  1. Wozu im Harz auch das Ilfelder Becken, das Ostharzer Rotliegende und das Westharzer Rotliegende zählen (vgl. mineralienatlas.de : Der Harz)
  2. Hercynia, Band 27, 1990, S. 180 (nach Schriel 1923, Steiner 1966)
  3. Wilfried Liessmann: Historischer Bergbau im Harz: Ein Kurzführer. 2013, S. 294
  4. vgl. Zeitschrift für das Gesamtgebiet der Geologie und Mineralogie sowie der angewandten Geophysik, Band 20, Deutsche Gesellschaft für Geologische Wissenschaften, 1971, S. 1013