Meissener Porzellan

Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1710
Sitz Meißen, Deutschland Deutschland
Leitung Tillmann Blaschke
Mitarbeiterzahl 450 (2021)
+40 Auszubildende
Umsatz 31,2 Mio. Euro (2023)
Website www.meissen.com

Meissener Porzellan wurde 1708 als erstes europäisches Porzellan auf Geheiß des sächsischen Kurfürsten Augusts des Starken entwickelt. 1710 erfolgte die Gründung der „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur“. Bei den kobaltblauen „gekreuzten Schwertern“ handelt es sich um die „älteste, noch in ständiger Benutzung stehende Luxusmarke der Welt“. Erste Fertigungsstätte des Meissener Porzellans wurde die Meißner Albrechtsburg.

Seit 1864 wird das Meissener Porzellan in der zu diesem Zweck erbauten Manufaktur im sächsischen Meißen hergestellt. Das Produktportfolio umfasst Porzellane aus den Kategorien Tisch & Tafel, Figuren, Fine Art, Schmuck und Home Deco. Die Fertigung wird Besuchern in einer Erlebniswelt nähergebracht.

Der seit den 1990er Jahren stark rückläufige europäische Porzellanmarkt und aktuelle Herausforderungen wie die jüngsten Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine beeinflussten zuletzt die Unternehmensentwicklung negativ.

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  2. 1 2 Die gekreuzten Schwerter. In: Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA). 2. Februar 2023, abgerufen am 27. März 2024.
  3. Weißes Gold aus Meißen: Wie Porzellan europäisch wurde | Barnebys Magazin. In: Barnebys. 22. Februar 2018, abgerufen am 27. März 2024.
  4. Torsten Bremer: Drei Jahrhunderte im Zeichen der Blauen Schwerter. In: Die Welt. 23. November 2001, abgerufen am 27. März 2024.
  5. Der Weg zum Meissener Porzellan. In: Schlösserland Sachsen. Abgerufen am 27. März 2024.
  6. MEISSEN. 2024, abgerufen am 24. Januar 2024.
  7. Plane deinen Besuch in der Erlebniswelt HAUS MEISSEN. In: Erlebniswelt MEISSEN. Abgerufen am 27. März 2024.