Mercedes-Benz Baureihe 168

Mercedes-Benz
Mercedes-Benz A 190 in einem Showroom, 2003
Baureihe 168
Verkaufsbezeichnung A-Klasse
Produktionszeitraum 08/1997–09/2004
Klasse Kleinwagen
Karosserieversionen Kombilimousine
Motoren Ottomotoren:
1,4–3,8 Liter
(60–186 kW)
Dieselmotoren:
1,7 Liter
(44–70 kW)
Länge 3575–3776 mm
Breite 1719 mm
Höhe 1575–1603 mm
Radstand 2423–2593 mm
Leergewicht 1095–1190 kg
Nachfolgemodell Mercedes-Benz Baureihe 169
Sterne im Euro NCAP-Crashtest

Die Mercedes-Benz Baureihe 168 bezeichnet die erste Generation der A-Klasse, die von September 1997 bis September 2004 produziert wurde. Mit ihr führte Mercedes-Benz erstmals ein Fahrzeug der Kleinwagenklasse in sein Programm ein. Die Baureihe wurde sowohl als Standardversion W 168 als auch (ab 2001) als verlängerte Version V 168 in den Mercedes-Benz Werken Rastatt und Juiz de Fora (Brasilien) in über 1,1 Mio. Exemplaren gefertigt.

Die Motorisierung reichte von kleinen Vierzylinder-Ottomotoren mit 1,4 Litern Hubraum bis hin zum Prototyp A 38 AMG mit 3,8 Litern Hubraum, ergänzt um verschiedene Dieselmotoren mit 1,7 Liter Hubraum.

Herkömmliche Konstruktionsprinzipien stießen an ihre Grenzen; erst die innovative Sandwich-Bauweise machte das Raumkonzept der „Studie A“ und das daraus abgeleitete Serienmodell möglich. Zwar kehrte Mercedes-Benz aufgrund veränderter Marktbedingungen und hoher Fertigungskosten nach zwei Modellgenerationen wieder zur konventionellen Bauweise zurück, doch gilt die Baureihe mit ihrer technischen Raffinesse und ihrem visionären Design bis heute als Meilenstein – sowohl für die Marke Mercedes-Benz als auch für die gesamte Kompaktklasse.

  1. Crash-Test Mercedes-Benz-A-Klasse (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive )  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (1999)
  2. Mercedes-Werk Rastatt feiert 1,5 Millionen A-Klassen. Wiersch Media, 4. Dezember 2006, abgerufen am 25. Oktober 2009.