Meredith Monk

Meredith Jane Monk (geboren 20. November 1942 in Queens, New York City) ist eine amerikanische Komponistin, Sängerin, Tänzerin, Filmemacherin und Choreographin. Sie gilt als Vorreiterin der vokalen Performancekunst und der extended vocal techniques, einer in den 1960er und 70er Jahren in den Vereinigten Staaten maßgeblich von Frauen initiierten, neu entstandenen Kunstform. Sie schuf ein komplexes Werk multimedialer Solo- und Ensemblestücke, ausgehend von ihrer Stimme, mit der sie einen unverwechselbaren Stil prägte. Seit 1981 erscheinen ihre Aufnahmen überwiegend bei ECM (New Series).

  1. In einem Programmheft ihres Stücks Education of the Girlchild erfand sie sich selbst als „Inca-Jew“, die in Lima geboren sei, wo ihre Mutter auf Konzerttournee war. Dieser falsche Geburtsort wurde später gelegentlich in Publikationen übernommen. Quelle: Marie-Anne Kohl: Vokale Performancekunst als feministische Praxis. Meredith Monk und das künstlerische Kräftefeld in Downtown New York, 1964–1979, Transcript Verlag, Bielefeld 2015, S. 342.
  1. Biography. In: Meredith Monk. Abgerufen am 26. August 2025 (englisch).
  2. Dolmen Music. In: ECM Records. Abgerufen am 26. August 2025 (englisch).
  3. Turtle Dreams. In: ECM Records. Abgerufen am 26. August 2025 (englisch).