Methodenstreit (Gehörlosenpädagogik)

Beim Methodenstreit in der Gehörlosenpädagogik geht es um die Frage, ob die in der Schule anzuwendende bzw. zweckmäßigste Methode der Sprach- und Wissensvermittlung lautsprachorientiert oder gebärdenorientiert sein soll. Seit den 1980er Jahren gilt die Gebärdensprache als vollwertige Sprache und dient zur Definition der kulturellen Zugehörigkeit.