Metoxuron

Strukturformel
Allgemeines
Name Metoxuron
Andere Namen

3-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-1,1-dimethylharnstoff

Summenformel C10H13ClN2O2
Kurzbeschreibung

farblose kristalline Substanz

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 19937-59-8
EG-Nummer 243-433-2
ECHA-InfoCard 100.039.470
PubChem 29863
ChemSpider 27749
Wikidata Q22808428
Eigenschaften
Molare Masse 228,69 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,8 g·cm−3 (20 °C)

Schmelzpunkt

126–127 °C

Siedepunkt

Zersetzung bei Erhitzen

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP), ggf. erweitert

Achtung

H- und P-Sätze H: 302410
P: 264270273301+312391501
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Metoxuron ist eine organische Verbindung, die zu den Harnstoffderivaten und chlorierten Verbindungen gehört. Die Substanz findet Anwendung als Herbizid, dessen erstmalige Einführung im Jahr 1968 durch Sandoz erfolgte.

  1. A. Eben: Harnstoff-Herbizide (Metoxuron, Monuron, Mono-linuron, Metobromuron, Diuron, Isoproturon, Linuron, Neburon). In: The MAK‐Collection for Occupational Health and Safety: Annual Thresholds and Classifications for the Workplace. 2000, doi:10.1002/3527600418.amherbicidd0012 (Open Access).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 Eintrag zu Metoxuron in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. Januar 2024. (JavaScript erforderlich)
  3. Eintrag zu Metoxuron in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 3. Mai 2019. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  4. Eintrag zu Metoxuron. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 3. Mai 2019.