Minoritenkloster Hannover

Das Minoritenkloster in Hannover war ein Kloster des 1209 gegründeten Franziskanerordens („Ordo Fratrum Minorum“ (OFM) ‚Orden der Minderbrüder‘, auch „Minoriten“, nach der Fußbekleidung der barfüßig in Sandalen gehenden Ordensmänner auch „Barfüßer“ genannt). Es bestand vom Ende des 13. Jahrhunderts bis 1533, als es infolge der Reformation aufgelöst wurde. Die Franziskaner, benannt nach dem Gründer des Ordens, Franz von Assisi, waren der einzige der vier Bettelorden, der sich innerhalb der Stadtbefestigung Hannovers niederlassen durfte. Standort des Klosters war die Stelle des späteren Leineschlosses, des heutigen Niedersächsischen Landtages. Es bestand von 1291 bis 1533.

  1. Klaus Mlynek: Minoriten (siehe Literatur)