Mir
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| Schiffsdaten |
| Flagge |
Russland Russland |
| Schiffstyp |
Tiefsee-U-Boot |
| Verbleib |
Mir 1 befindet sich im Museum der Weltmeere in Kaliningrad |
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| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
7,8 m (Lüa) |
| Breite |
3,6 m |
| Verdrängung |
18,6 t |
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| Besatzung |
3 Personen |
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| Maschinenanlage |
| MaschinenleistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat |
14 kW (19 PS) |
| Höchstgeschwindigkeit |
5 kn (9 km/h) |
| Propeller |
3 |
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| Einsatzdaten U-Boot |
| Tauchtiefe, max. |
6000 m |
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Mir 1 und Mir 2 (Russisch мир für Frieden; Welt) waren zwei baugleiche russische Forschungs-U-Boote, die für den Einsatz in großen Tiefen von mehreren tausend Metern konstruiert wurden. Die kleinen Boote konnten bis zu drei Personen befördern, denen sie durch ihre Bullaugen einen Blick in die Tiefsee ermöglichten. Mit einem Greifarm konnten auch Proben gesammelt werden.
Beide Boote waren an Bord des russischen Forschungsschiffs Akademik Mstislaw Keldysch stationiert und gehörten zusammen mit ihrem Mutterschiff dem P.P. Shirshov Institute of Oceanology of the Russian Academy of Sciences (P. P. Schirschow-Institut für Ozeanologie der Russischen Akademie der Wissenschaften). Nach dem Jahr 2011 wurden keine Tauchgänge mehr mit den Tauchbooten unternommen. Das Tauchboot Mir 1 wird im Museum der Weltmeere in Kaliningrad ausgestellt.
Bekannt wurden die Mir-U-Boote vor allem durch den Film Titanic, in dem sie bei Tauchfahrten am echten Wrack der Titanic in 3.803 Metern Tiefe zu sehen sind. Um die Forschungsarbeit der Boote und der Akademik Mstislaw Keldysch zu finanzieren, wurden einige Jahre auch Tauchfahrten für interessierte Privatpersonen angeboten.
- ↑ Anatoly Sagalevich: Reviving the MIRs: Russia’s Famed Deep Manned Submersibles. sea-technology.com, 5. Juni 2025, archiviert vom Original am 27. Juli 2025; abgerufen am 27. Juli 2025 (englisch).