Missgunst

Missgunst bezeichnet ein destruktives Gefühl, das aus dem Vergleich mit anderen erwächst und sich auf soziale Unterschiede bezieht. Für Immanuel Kant ist sie eine „bösartige Gesinnung, nämlich ein Unwille, unser eigen Wohl durch das Wohl anderer in Schatten gestellt zu sehen.“ Gegenbegriff der Missgunst ist die Gunst.

  1. Susanne Mack: Missgunst statt Bewunderung. In: Deutschlandfunk Kultur. 16. Januar 2010, abgerufen am 8. Februar 2022.
  2. Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft. Die Metaphysik der Sitten. In: Akademieausgabe von Immanuel Kants Gesammelten Werken. Band VI, 1793, S. 459 (uni-duisburg-essen.de).