Mitophagie

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Autophagie
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Mikromitophagie
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Mitophagie bezeichnet eine Form der Autophagie, bei der gezielt Mitochondrien innerhalb einer Zelle abgebaut werden. Die betroffenen Organellen werden dabei von Verdauungsbläschen umhüllt und zerlegt; einige Bestandteile werden danach einer weiteren Verwendung zugeführt.

Mitophagie kann verschiedene Auslöser haben:

  • Schädigung: Geschädigte Mitochondrien stellen durch die potentielle Produktion von Sauerstoffradikalen (ROS) eine Gefahr für die Zelle dar. Diese müssen beseitigt werden.
  • Alterung: Gealterte Mitochondrien können in ihrer Leistung eingeschränkt sein und bilden potentielle ROS-Quellen.
  • Entwicklung: Bei der Reifung roter Blutkörperchen werden die Mitochondrien vollständig degradiert.
  • Nährstoffmangel

Es wird vermutet, dass ein Mitophagie-Defekt eine Rolle bei der Parkinson-Krankheit spielt. Die Mitophagie erfolgt unter anderem über die Bildung von Omegasomen.

  1. Rudolf-Werner Dreier (2014): Mitochondrien trennen Müll.
  2. 1 2 Richard J. Youle & Derek P. Narendra (2011): Mechanisms of mitophagy. In: Nature Reviews Molecular Cell Biology 12, 9–14; doi:10.1038/nrm3028
  3. Y. C. Wong, E. L. Holzbaur: Optineurin is an autophagy receptor for damaged mitochondria in parkin-mediated mitophagy that is disrupted by an ALS-linked mutation. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 111, Nummer 42, Oktober 2014, ISSN 1091-6490, S. E4439–E4448, doi:10.1073/pnas.1405752111. PMID 25294927, PMC 4210283 (freier Volltext).