Moctezumit

Moctezumit
Moctezumit aus der Typlokalität „Moctezuma Mine“, Moctezuma (Sonora), Mexiko (Bildbreite 4 mm)
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Nummer

1965-004

IMA-Symbol

Moc

Chemische Formel Pb(UO2)(TeO3)2
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Oxide und Hydroxide
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

IV/G.02d
IV/K.03-020

4.JK.65
34.01.05.01
Kristallographische Daten
Kristallsystem monoklin
Kristallklasse; Symbol monoklin-prismatisch; 2/m
Raumgruppe P21/c (Nr. 14)Vorlage:Raumgruppe/14
Gitterparameter a = 7,81 Å; b = 7,06 Å; c = 13,77 Å
β = 93,7°
Formeleinheiten Z = 4
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte ≈ 3
Dichte (g/cm3) gemessen: 5,73; berechnet: 7,256
Spaltbarkeit vollkommen nach {100}
Farbe hell- bis dunkelorange, bräunlichorange
Strichfarbe nicht definiert
Transparenz durchscheinend
Glanz matt
Radioaktivität sehr stark

Moctezumit ist ein sehr selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Oxide und Hydroxide“. Er kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Pb(UO2)(TeO3)2 und ist damit chemisch gesehen ein Blei-Uranyl-Tellurit.

Moctezumit ist durchscheinend und entwickelt nur wenige Millimeter große Kristalle mit tafeligem, blättrigem Habitus und gerundeten Kristallflächen. Seine Farbe variiert zwischen Hell- und Dunkelorange bis Bräunlichorange. Seine Mohshärte von etwa 3 entspricht der des Referenzminerals Calcit, das heißt, das Mineral lässt sich mit einer Kupfermünze ritzen.

  1. Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: July 2024. (PDF; 3,6 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, Juli 2024, abgerufen am 13. August 2024 (englisch).
  2. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 320 kB; abgerufen am 5. Januar 2023]).
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