Modell der vollständigen Handlung

Das Modell der vollständigen Handlung ist ein Unterrichtskonzept aus der Berufspädagogik. Es soll der Praxis im Berufsleben entsprechen und den Schülern ermöglichen, handlungsorientiert zu lernen. Die Berufspädagogen gehen davon aus, dass die Auszubildenden, wenn sie nach diesem Modell unterrichtet werden, die erworbenen Handlungskompetenzen im späteren Berufsleben selbständig auf andere Arbeitsprozesse übertragen können.

Das Modell besteht aus sechs Stufen. Es legt großen Wert auf die Reflexion der Prozesse, ist aber produktorientierter als bspw. das Entdeckende Lernen. Das Modell der vollständigen Handlung geht auf die Handlungsregulationstheorie zurück, die die Arbeitspsychologen Winfried Hacker und Walter Volpert in den 1970er Jahren entwickelten.