Griechische Architektur der Neuzeit

Die Entwicklung der griechischen Architektur der Neuzeit umfasst die Architektur seit der Gründung des neuzeitlichen griechischen Staates (griechisch Νεοελληνική αρχιτεκτονική Neoelliniki architektoniki, deutsch Neugriechische Architektur) bis in die Gegenwart.

Nach dem griechischen Unabhängigkeitskrieg und der Staatsgründung versuchte die griechische Architektur, die traditionelle griechische Architektur und griechische Elemente und Motive mit westeuropäischen Bewegungen und Stilen zu verbinden. Die Architektur Athens und anderer Städte des griechischen Königreichs im 19. Jahrhundert ist stark vom klassizistischen Stil beeinflusst und stammt von Architekten wie Theophil von Hansen, Ernst Ziller, Panagiotis Kalkos, Lysandros Kaftanzoglou und Stamatios Kleanthis. Der Klassizismus kann dabei als eine Art „Reimport griechischen Stils“ gesehen werden.

Ab dem frühen 20. Jahrhundert wurden verschiedene Strömungen der Moderne rezipiert.

  1. Nikos Vatopoulos: Der Architekt Ernst Ziller – neu entdeckt (Buchkritik). In: diablog.eu. 27. November 2020, abgerufen am 30. September 2024.
  2. Georgios Terizakis: Verkappter Lokalismus und selbstregulierte Urbanität: Stadtentwicklung in Griechenland (am Beispiel Athens). In: Südosteuropa. 60. Jahrgang, Nr. 3, 2012, S. 398.