Mofette
Eine Mofette ist der Austrittspunkt von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus dem Boden mit Temperaturen unter 100 °C. Sie ist damit eine Unterart der Fumarole und wird als Begleiterscheinung von Vulkanismus angesehen.
Der Name Mofette leitet sich vom italienischen Wort mofeta ab, das vom lateinischen mefitis oder mephitis stammt. Es bedeutet so viel wie „schädliche Ausdünstung“.
Neben Kohlenstoffdioxid können die Austrittsgase von Mofetten auch Methan (CH4) und Schwefelwasserstoff (H2S) enthalten, in Spuren auch Helium und andere Edelgase. Sie können das umgebende Gestein an Störungen chemisch verändern. Enthält das Gas Schwefelwasserstoffanteile, erinnert der Geruch an faulende Eier.
- ↑ Johannes Baier: Die Mofetten von Soos. In: Fossilien. Band 39, Nr. 2, 2022, S. 33–39.
- ↑ Hans-Ulrich Schmincke: Vulkane der Eifel. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-8274-2366-5, S. 131.