Monografie
Als Monografie (auch Monographie; griechisch μονογραφία monographía, „Einzelschrift“; auch bekannt als „Einzeldarstellung“) bezeichnet man eine umfassende, in sich geschlossene schriftliche Abhandlung über einen einzelnen Gegenstand, also ein einzelnes Werk oder ein spezielles Problem.
In der Wissenschaft hat die Monografie bis heute in vielen Fächern herausragende Bedeutung. Insbesondere in den Kultur-, Literatur-, Sprach- und Sozialwissenschaften sind Monografien nach wie vor wichtige Forschungsbeiträge, da sie nicht nur neue Fragestellungen bearbeiten, sondern komplexe Themenfelder zusammenfassen und dabei auch Primär- und Sekundärliteratur verdichten. Monografien können somit für ihren jeweiligen Fachbereich zu Standardwerken werden.
- ↑ Horst Belke: Gebrauchstexte. In: Grundzüge der Literatur- und Sprachwissenschaft. Hrsg. von Heinz Ludwig Arnold, Volker Sinemus. Band 1. 2. Auflage. Dtv, München 1974, ISBN 3-423-04226-5, S. 320–341, S. 329: „geschlossen und erschöpfend“.
- ↑ Helmut Hiller: Wörterbuch des Buches. 4., vollständig neu bearbeitete Auflage. Klostermann, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-465-01384-0, S. 200.